Gut Vogelbusch - Bautagebuch 2005
|
|

Vorläufig dient die Futterküche als Besprechungsraum. Vor Ort lässt's sich besser koordinieren.

Die Pflasterung der Bergehalle, Verbindungsgänge und Stallgassen beginnt wieder mit einem gehörigen Unterbau.

Bis auf die Sattelkammern ist die gesamte Verglasung einschließlich Silikonfugen fertig.
|

Schmutzwasser aus hochdruckgereinigten Boxen wird über sog. Mönninghoffrinnen ablaufen.
Fallrohre an den Dachrinnen versorgen den Teich bereits mit frischem Wasser. |
Jedesmal, wenn Zeit zum Fotografieren ist, regnet's in Strömen! Immerhin gibt es zu berichten, dass die Lichtfirste auf dem Dach montiert sind.
Holz-Außenwände in den Ställen sorgen zusätzlich für angenehmes Raumklima. Wenn ein Pferd jedoch lieber draußen ist, kann es sich natürlich auch stundenlang auf seiner "Terrasse" mit der Nachbarin oder dem Nachbarn unterhalten. Wetten, dass bei so einem Leben die Arbeit unter dem Reiter dankbarer wird? |
4000 Brieftauben wurden freigelassen, um für die Deutsche Meisterschaft eine gute Wertung zu erfliegen. Während der Transporter 6 Stunden für die vorgegebene Strecke benötigte, schafften es die kleinen Düsenjäger in 3 1/2 Std. zurück. Wenn es stimmt, war der Sieger vom Vorjahr darunter.

So viele zuverlässige und friedliche Tauben bringen sicher Glück. Ihr Heimatstall liegt am Kyffhäuser. Wo Osten ist, war sofort zu erkennen.
|

Warum die Zimmerleute überall ihre Arbeit stückeln, erschließt sich uns nicht. Es könnten schon die Vorboten der Urlaubszeit sein. Hier ist jetzt ein Teil der Außenwand von Stall 3 + 4 zu sehen.

Eichenholz ist dermaßen feinporig, dass es nicht besonders gut Farbe annimmt. Der Grundton verwitterte daher sehr schnell und wurde grau. Der Weidezaun wird jetzt Jahr für Jahr so lange gestrichen, bis er dunkelbraun bleibt.

Morgens Arbeitsvorbereitung für die Mitarbeiter, nachmittags Jugendraum. Rauchen dürfen weder die einen noch die anderen.
|

Nach und nach wird das extrem schwere Hartholz für die Stallaußenwände geliefert. Zwar mit 3-monatiger Verspätung, doch dafür ist es in Farbe und Maserung einfach nur schön.

Fachwerk und Ausfachung gefällt uns. Zusammen mit den Pferden wird alles gut duften.
|
An der als erste Ausgleichsmaßnahme gepflanzten Weidenhecke aus Apfelrosen, Weißdorn, Schlehe und Quitten erscheint zartes Grün. 40 t Hackschnitzel wurden in Handarbeit aufgebracht, um nachwachsendes Unkraut in Schach zu halten. Einigen angrenzenden Nachbarn fällt es immer noch sehr schwer, ihre Grünabfälle in ihrem eigenen Garten zu entsorgen bzw. zu kompostieren...

Sämtliche Dächer sind dicht. Licht- und Lüftungsfirste werden zum Schluss draufgesetzt. Den Zimmerleuten und Dachdeckern fallen bald die Arme ab!

So sieht's "hintenrum" aus.

Und so auch.
|
Fachwerk und Dachkonstruktion der Ställe sind weit fortgeschritten. Auf das Hartholz für die Außenwände müssen wir dagegen bis Mai warten. Seit einiger Zeit werden georderte Partien in den Ursprungsländern zugeschnitten. Und weil wir wieder mal keine gängigen Abmessungen gebrauchen können, dauert es natürlich etwas länger.

Klassische Bauernhoffarben wie schwarz/weiß/grün sind bei dem Untergrund nicht möglich. Das verwendete Holz hat eine so intensive Eigenfarbe, daß daraus eher eine Erinnerung an unsere spanisch-mediterrane Verwandtschaft wird.

Ich werde ein Dressurplatz.
"Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt...". Wenn wir Glück haben, spannt Landwirt Kückels in den nächsten Tagen für Gut Vogelbusch seine 140 PS ein, um die Weiden abzuschleppen und nachzusäen. |

Winterpause: Still und starr ruht der Vielseitigkeitssee. Selbst der abgehärtete Pfarrer Kneipp (selig) hätte in dieser Jahreszeit zum Wassertreten eine solch' prächtige Schwemme verschmäht.

Na gut, der Vergleich zwischen unseren Reithallen und dem eleganten Äußeren von Vollblütern ist vielleicht etwas weit hergeholt, - aber dass daran Klempner gerade Dachrinnen befestigen, die fast so breit sind wie der Nord-Ostsee-Kanal, ist jetzt nicht übertrieben...
3 Wochen, also Karneval und eine defekte Festplatte später: So gut wie alle Böden der zukünftigen Gebäude wurden in der Zwischenzeit geschottert und verdichtet, die Hallen teilweise gedeckt, Holzbinder für die Ställe geliefert. Das nasskalte Winterwetter und Einbrüche in sämtliche Baucontainer nervt die Handwerker jedoch ziemlich! |

Egal, in welcher Box ein Pferd demnächst zu Hause ist; es kann über den Versorgungsgang mit trockenem Huf und Sattel in die Hallen geführt werden.
Im Hafen von Rotterdam ist das erwartete Containerschiff eingetroffen. Schade, dass Hösel keinen Meerzugang hat. Jetzt trifft es die holländischen Schindelspezialisten mit der Maut. Wir hoffen für unsere Dachdecker, dass der Winter dafür einigermaßen mild bleibt.

Holz, Stahl und Glas. Der filigrane Material-Mix wird die Ansichten der Reithallen so klar und wohlproportioniert aussehen lassen wie das Exterieur von englischen Vollblütern.

7. Monat. Überall Holz. Täglich wächst die Haut der Reitanlage. Allerdings sind wir noch unentschlossen, ob der Bauabschnitt "Holz" veröffentlicht werden soll. An alle schrägen Typen vielleicht dies: Wir haben in unserer Vorbau-Villa auch einen supercoolen Gorilla. Und kommen nachts die Diebe, dann setzt es Hiebe!
Den vielen interessierten Pferdebesitzern, Freunden und Bekannten des Projekts "Gut Vogelbusch" wünschen wir ein glückliches, gesundes und sorgenfreies Jahr 2005. Auf dass alle Wünsche, Vorsätze und Vorhaben in Erfüllung gehen! |
|
|
|
|
|
|
|