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Gut Vogelbusch - Bautagebuch 2005
Dezember 2005

An dieser Stelle sagen wir herzlichen Dank für das uns begleitende rege Interesse an Gut Vogelbusch und wünschen allen Besuchern unseres Bautagebuchs, ihren Familien und Tieren ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest mit einem glücklichen Start in ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.






Besonders spannend ist es gerade nicht, über "kilometerlang" gepflasterte Böden zu berichten. Sie sind jedoch Voraussetzung für die Höhen von Türen, Toren und Stalleinrichtung.











Festverglasung und Lamellenfenster mit Metallstreben erhellen, belüften und sichern die Sattelkammern.












Sog. Spaceboards befinden sich am Außengiebel der Bergehalle, damit Heu und Stroh stets frisch bleiben.











80-cm-Metallhülsen für die Paddockeinzäunung treffen auf unterirdische Drainagen. Klingt das nicht irgendwie nach Problemen?




 
November 2005






Vorläufig dient die Futterküche als Besprechungsraum. Vor Ort lässt's sich besser koordinieren.












Die Pflasterung der Bergehalle, Verbindungsgänge und Stallgassen beginnt wieder mit einem gehörigen Unterbau.












Bis auf die Sattelkammern ist die gesamte Verglasung einschließlich Silikonfugen fertig.



 
Oktober 2005






Schmutzwasser aus hochdruckgereinigten Boxen wird über sog. Mönninghoffrinnen ablaufen.












Fallrohre an den Dachrinnen versorgen den Teich bereits mit frischem Wasser.
 
September 2005






O je, 540 Glasscheiben sind demnächst zu putzen.














Immer mehr Metall versteckt sich hinter Holz.













Windschutznetze in schwarz - einfach mal was anderes!














Der 2. Schnitt ist unter Dach und Fach.













Sämtliche Holzrahmen für die Windschutznetze befinden sich an ihrem Platz.












Eine neue Lieferung Schindeln wurde verarbeitet. Der Vorbau kann jetzt trocknen.













Bestimmt kein Trost: Für den Innenausbau wird noch viel Zeit vergehen!





 
August 2005





Jedesmal, wenn Zeit zum Fotografieren ist, regnet's in Strömen! Immerhin gibt es zu berichten, dass die Lichtfirste auf dem Dach montiert sind.









Holz-Außenwände in den Ställen sorgen zusätzlich für angenehmes Raumklima. Wenn ein Pferd jedoch lieber draußen ist, kann es sich natürlich auch stundenlang auf seiner "Terrasse" mit der Nachbarin oder dem Nachbarn unterhalten. Wetten, dass bei so einem Leben die Arbeit unter dem Reiter dankbarer wird?
 
Juli 2005




4000 Brieftauben wurden freigelassen, um für die Deutsche Meisterschaft eine gute Wertung zu erfliegen. Während der Transporter 6 Stunden für die vorgegebene Strecke benötigte, schafften es die kleinen Düsenjäger in 3 1/2 Std. zurück. Wenn es stimmt, war der Sieger vom Vorjahr darunter.








So viele zuverlässige und friedliche Tauben bringen sicher Glück. Ihr Heimatstall liegt am Kyffhäuser. Wo Osten ist, war sofort zu erkennen.



 
Juni 2005





Warum die Zimmerleute überall ihre Arbeit stückeln, erschließt sich uns nicht. Es könnten schon die Vorboten der Urlaubszeit sein. Hier ist jetzt ein Teil der Außenwand von Stall 3 + 4 zu sehen.









Eichenholz ist dermaßen feinporig, dass es nicht besonders gut Farbe annimmt. Der Grundton verwitterte daher sehr schnell und wurde grau. Der Weidezaun wird jetzt Jahr für Jahr so lange gestrichen, bis er dunkelbraun bleibt.










Morgens Arbeitsvorbereitung für die Mitarbeiter, nachmittags Jugendraum. Rauchen dürfen weder die einen noch die anderen.




 
Mai 2005





Nach und nach wird das extrem schwere Hartholz für die Stallaußenwände geliefert. Zwar mit 3-monatiger Verspätung, doch dafür ist es in Farbe und Maserung einfach nur schön.











Fachwerk und Ausfachung gefällt uns. Zusammen mit den Pferden wird alles gut duften.




 
April 2005

An der als erste Ausgleichsmaßnahme gepflanzten Weidenhecke aus Apfelrosen, Weißdorn, Schlehe und Quitten erscheint zartes Grün. 40 t Hackschnitzel wurden in Handarbeit aufgebracht, um nachwachsendes Unkraut in Schach zu halten. Einigen angrenzenden Nachbarn fällt es immer noch sehr schwer, ihre Grünabfälle in ihrem eigenen Garten zu entsorgen bzw. zu kompostieren...






Sämtliche Dächer sind dicht. Licht- und Lüftungsfirste werden zum Schluss draufgesetzt. Den Zimmerleuten und Dachdeckern fallen bald die Arme ab!













So sieht's "hintenrum" aus.














Und so auch.




 
März 2005



Fachwerk und Dachkonstruktion der Ställe sind weit fortgeschritten. Auf das Hartholz für die Außenwände müssen wir dagegen bis Mai warten. Seit einiger Zeit werden georderte Partien in den Ursprungsländern zugeschnitten. Und weil wir wieder mal keine gängigen Abmessungen gebrauchen können, dauert es natürlich etwas länger.








Klassische Bauernhoffarben wie schwarz/weiß/grün sind bei dem Untergrund nicht möglich. Das verwendete Holz hat eine so intensive Eigenfarbe, daß daraus eher eine Erinnerung an unsere spanisch-mediterrane Verwandtschaft wird.












Ich werde ein Dressurplatz.







"Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt...". Wenn wir Glück haben, spannt Landwirt Kückels in den nächsten Tagen für Gut Vogelbusch seine 140 PS ein, um die Weiden abzuschleppen und nachzusäen.
 
Februar 2005





Winterpause:
Still und starr ruht der Vielseitigkeitssee. Selbst der abgehärtete Pfarrer Kneipp (selig) hätte in dieser Jahreszeit zum Wassertreten eine solch' prächtige Schwemme verschmäht.










Na gut, der Vergleich zwischen unseren Reithallen und dem eleganten Äußeren von Vollblütern ist vielleicht etwas weit hergeholt, - aber dass daran Klempner gerade Dachrinnen befestigen, die fast so breit sind wie der Nord-Ostsee-Kanal, ist jetzt nicht übertrieben...




3 Wochen, also Karneval und eine defekte Festplatte später:
So gut wie alle Böden der zukünftigen Gebäude wurden in der Zwischenzeit geschottert und verdichtet, die Hallen teilweise gedeckt, Holzbinder für die Ställe geliefert. Das nasskalte Winterwetter und Einbrüche in sämtliche Baucontainer nervt die Handwerker jedoch ziemlich!
 
Januar 2005





Egal, in welcher Box ein Pferd demnächst zu Hause ist; es kann über den Versorgungsgang mit trockenem Huf und Sattel in die Hallen geführt werden.






Im Hafen von Rotterdam ist das erwartete Containerschiff eingetroffen. Schade, dass Hösel keinen Meerzugang hat. Jetzt trifft es die holländischen Schindelspezialisten mit der Maut. Wir hoffen für unsere Dachdecker, dass der Winter dafür einigermaßen mild bleibt.






Holz, Stahl und Glas. Der filigrane Material-Mix wird die Ansichten der Reithallen so klar und wohlproportioniert aussehen lassen wie das Exterieur von englischen Vollblütern.









7. Monat. Überall Holz. Täglich wächst die Haut der Reitanlage. Allerdings sind wir noch unentschlossen, ob der Bauabschnitt "Holz" veröffentlicht werden soll.
An alle schrägen Typen vielleicht dies:
Wir haben in unserer Vorbau-Villa auch einen supercoolen Gorilla. Und kommen nachts die Diebe, dann setzt es Hiebe!




Den vielen interessierten Pferdebesitzern, Freunden und Bekannten des Projekts "Gut Vogelbusch" wünschen wir ein glückliches, gesundes und sorgenfreies Jahr 2005. Auf dass alle Wünsche, Vorsätze und Vorhaben in Erfüllung gehen!